MSG zeigt bei 29:33-Heimniederlage eine unterirdische Leistung
Mit hängenden Köpfen standen die Spieler der MSG nach Ende der 29:33-Heimniederlage gegen die HSG Aschaffenburg auf dem Spielfeld. Dazwischen ein fassungsloser MSG-Trainer Michi Fischer. Zweimal unterlag sein Team jetzt gegen die HSG Aschaffenburg, die in ihren spielerischen Mitteln im Positionsangriff zu den schwächsten der Liga gehört. Dennoch schaffte es die MSG nicht, sich gegen die biederen Gäste zu behaupten. In einer ganz schwachen Partie, die auf beiden Seiten von zahlreichen technischen Fehlern geprägt war, gewann am Ende die Mannschaft, die den Sieg unbedingt wollte. Diese Bereitschaft konnte man bei den Einheimischen am Samstagabend nicht erkennen.
Vor allem im Angriff fehlte die notwendige Abgeklärtheit und Cleverness. So wurden zahlreiche Angriffe zu hastig abgeschlossen. Durch ihr aggressives Abwehrverhalten erzwangen die hoch motivierten Gäste die MSG-Akteure zu leichten Fehlern und überhasteten Torabschlüssen. Diese Ballgewinne nutzten sie mit viel Erfolg zu schnellen und erfolgreichen Angriffsaktionen.
Zwar stand den MSG-Akteuren öfters Mal auch das Aluminium im Weg, aber gerade in den entscheidenden Phasen des Spiels wurde auch aus der Not heraus überhastet abgeschlossen, was der Gegner gnadenlos ausnutzte.
Hinzu kamen einige zweifelhafte Schiedsrichterentscheidungen, zweier Unparteiischen, die sich dem schwachen Niveau der Partie angepasst hatten. An der bitteren Heimniederlage traf sie jedoch keine Schuld. Die liegt ausschließlich am blutarmen Auftritt der MSG-Männer, die es jetzt verstanden haben müssten, im Abstiegskampf der Bezirksoberliga Odenwald Spessart angekommen zu sein.
Bis zur nächsten richtungsweisenden Partie gegen die HSG Erbach Dorf-Erbach am kommenden Sonntag um 17:30 Uhr in der Dieburger Schlossgartenhalle, sollte es MSG-Trainer Michi Fischer gelingen, eine selbstbewusste Truppe auf die Platte zu schicken. Denn nur mit erhobenem Haupt, und dem absoluten Willen die Klasse halten zu wollen, kann es gelingen die Gäste aus dem Odenwald zu bezwingen. Weiterhin wird es wieder ganz wichtig sein die hohe Fehlerquote zu reduzieren, um zu verhindern mehr als 30 Gegentreffer zu kassieren.
Es spielten: Matthias Stapp und Christian Lorenz im Tor: Im Feld: Christo Göbel (5), Benedikt Thomas (2), Massimo Sardo (4), Timo Hopf, Yannik Held, Sebastian Binder (4), Robert Sinitzki (7), Stefan Wilde (6), Christoph Keller (1).