„Wir hätten einen Punkt verdient gehabt, haben es aber am Schluss verdaddelt“, weshalb MSG Trainer Michi Fischer, dann doch ein wenig mit seinem Team, das erneut zu viele technische Fehler produzierte, haderte.
Auch am Samstag zeigte sich wieder, dass die Abwehr nicht sattelfest genug ist, um unter 30 Gegentoren zu bleiben. Gelingt dies nicht hat es die MSG schwer zu siegen, was sich auch wieder in Groß-Umstadt zeigte. Es gelingt fast immer gegen jeden Gegner in dieser Klasse 30 Tore und mehr zu erzielen. Doch meistens reicht auch das nicht aus, da immer noch zu viele Chancen vergeben werden, oder technische Fehler den Gegner in Ballbesitz und zu einfachen Toren bringen. So auch am Samstag im Derby in Groß-Umstadt, als insgesamt 13 technische Fehler der MSG-Sieben das Genick brachen.
Die Gastgeber hatten sich mit drei Spielern aus der ersten Mannschaft verstärkt. Vor allem der neunfache Torschütze Philipp Ripper drückte dem Angriffsspiel des TV seinen Stempel auf. Dennoch hätte die MSG vor allem in der Schlussphase, als man drei Minuten vor Ende der Partie in Überzahl agieren konnte, mindestens noch ein Remis herausholen können, oder wenigstens eine Niederlage mit einem Tor Unterschied. Dies hätte zumindest gereicht um im direkten Vergleich vorne zu liegen. Das das Hinspiel 37:35 für die MSG endete, der TV Groß-Umstadt 2 jedoch mehr Auswärtstore erzielte, geht dieser an die Männer von der Weininsel und könnte im Abstiegskampf noch von Bedeutung werden.
Es spielten: Max Poth und Christian Lorenz im Tor: Im Feld: Sebastian Murr, Christo Göbel (6/4), Benedikt Thomas, Massimo Sardo (5), Timo Hopf (1), Yannik Held (1), Sebastian Binder (7), Robert Sinitzki (8), Stefan Wilde (2), Christoph Keller.